Aktuelle Infos für HAG-Freunde
News for HAG enthusiasts


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An der Spielwarenmesse in Nürnberg wird dieses aus Kunststoff und Holz gefertigte «Handmuster» der SBB-Rangierlok Ee 922 gezeigt.


(Foto © Juan Manuel Galan)


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Veränderungen bei HAG

Der HAG-Fabrikladen in Mörschwil ist ab sofort nur noch am Montag- und Donnerstagnachmittag von 14:00 bis 16:30 Uhr geöffnet.

Weitere grössere Veränderungen bei der Firma HAG Modelleisenbahnen AG sind in letzter Zeit bekannt geworden. Amtlich bestätigt ist, dass das Fabrikgebäude an der Huebstrasse 3 sowie der grösste Teil des Büro-/Wohngebäudes an der Bahnhofstrasse 48 in Mörschwil Ende 2011 ins Eigentum der Schips Tooltec AG in Tübach übergegangen sind (Link
hier).

Bekannt sind auch die neuen Mitglieder des
Verwaltungsrates. Ganz aktuell nun dieser Link sowie ein Artikel im St. Galler Tagblatt.


(Update 1. Februar 2012)


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Sondermodell Re 460 mit Faiveley-Stromabnehmern

Beim Vorbild sieht man sie immer häufiger, nämlich SBB-Re 460, bei denen die traditionellen Schunk-Einholmstromabnehmer durch solche von Faiveley ersetzt worden sind.

Der initiative Anbieter
EYRO Modellbahn GmbH aus Interlaken bringt nun 2012 diese willkommene Lok auf Basis HAG/Barinmodell - erhältlich sein werden die Varianten «Aare» und «Wankdorf». Eine rasche Bestellung hier ist sehr empfehlenswert, da pro Betriebsnummer nur 25 Exemplare angefertigt werden!


(21. Dezember 2011)


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«Wir arbeiten für Sie Tag und Nacht»...

...ist offenbar das Motto des Teams von «HAG-Reisen», das auf dessen neuestem Sondermodell zum Ausdruck kommen soll. Die Re 460 mit dem etwas gewöhnungsbedürftigen Sonnenblumen- bzw. Nachteulen-Design kann bis Ende Februar 2012 hier bestellt werden; der «Roll-out» ist für etwa Mai geplant.


(4. Dezember 2011)


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Fabrik-Weihnachtsverkauf 2011

Wie «frische Weggli» gingen die beiden Sondermodelle am traditionellen HAG-Weihnachtsanlass über die Theke - inzwischen dürften die je 50 Stück schon ausverkauft sein. Es hat aber noch viele andere attraktive Angebote!


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(2. Dezember 2011)



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Reisslack-Lok «Green Salamander» auf Ebay

Zwei Jahre nach ihrer roten Schwesterlok ist die oben abgebildete Re 4/4 II mit Gehäuseoberfläche in Reisslacktechnik in dieser Ebay-Auktion aufgetaucht. Es handelt sich hierbei um ein legendäres Sammlerstück, von dem in Grün und Rot insgesamt sechs Modelle existieren (siehe weiter unten auf dieser Seite). Mit fast Fr. 5’000.-- hat sie einen Rekordpreis erzielt.



(29. November 2011, Foto zVg)



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Re 6/6-Prototypen vom Alpnacher Shop

Die auf HAG-Fahrgestellen entwickelten Modelle der beiden bekannten Re 6/6 11601 (Wappen Wolhusen) und 11602 (Wappen Morges) mit geteiltem Kasten sind nun serienreif und gehen anfangs 2012 in Produktion. Es wird sich dabei um die ersten «stimmigen» H0-Nachbildungen dieser Loks zu einem akzeptablen Preis handeln. Gewichtsmässig werden sie trotz Kunststoffgehäuse den HAG-Re 6/6 der aktuellen Generation entsprechen, jedoch im Gegensatz zu diesen über ein zeitgemässes Beleuchtungskonzept verfügen.

Alle Detailinformationen finden Sie
hier.



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(27. Oktober 2011, Fotos © Alpnacher Shop)



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Ein «Sammlerjuwel» auf Ebay!

Auf der Auktionsplattform Ebay ist kürzlich ein Exemplar des oben abgebildeten roten Triebwagens mit gedruckter Beschriftung (UNUM-Nr. 150.05 oder 151.05) aufgetaucht - und dies sogar mit drei perfekt dazu passenden Wagen (je ein ABt, A und B).

Es handelt sich dabei um eines der seltensten HAG-H0-Modelle, das zuvor noch nie in einer Auktion oder auf einer Börse angeboten wurde. Der erzielte Spitzenpreis von über Fr. 2’600.-- ist daher gerechtfertigt.



(Update 12. November 2011)



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Sondermodell Ae 6/6 11444 «Aarau»

Als voraussichtliche kleine Sonderserie im Auftrag eines Mitglieds des HAG-Forums wird die Anfang 2011 ausrangierte Städtelok mit dem Wappen «Aarau» in ihrem letzten Betriebszustand in Grün mit dunkelgrauem Dach und warmweisser LED-Beleuchtung produziert (Katalognummer 11 117, Preis WS oder GL Fr. 720.--). Bestellungen bitte ausschliesslich im genannten Forum per Privatnachricht an das Mitglied «Bourret».



(9. Oktober 2011, Foto © «Heitersberg», www.juergs.ch)


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Fällt Ihnen etwas auf...?

Das obige Bild des HAG-Modells der Re 460-Werbelok «Pro Infirmis» befindet sich seit längerer Zeit in der UNUM-Datenbank (Datensätze Nummern 280.72 und 281.72).

Schon eigenartig, wie es der Wettinger Spielzeughändler Playland mit geradezu unglaublicher Präzision geschafft hat, sein eigenes Exemplar exakt gleich zu fotografieren und dann auf der Auktionsplattform Ricardo anzubieten...


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Ähnlich auffällig ist die «Verwandtschaft» zwischen
diesem Bild, das Lukas Buchmeier am 25. August 2008 in Oensingen schoss, und der Foto des gleichen Ricardo-Anbieters in dieser Auktion.

Inzwischen hat der betreffende Laden hektisch seine
Ricardo-Auktionen «desinfiziert» und eigenes Bildmaterial eingefügt. Besser wäre es allerdings gewesen, das von allem Anfang an zu tun. Dies hätte man umso mehr erwarten dürfen, als die Geschäftsführerin nebenbei Präsidentin des Schweizerischen Verbandes der Spielwarendetaillisten VSSD ist und als solche eine Vorbildfunktion hat.


(Update 6. September 2011, Foto © S. Unholz)


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HAG-Reise 2011



Der letzte Ausflug des Teams von
HAG-Reisen führte im roten «Churchill-Pfeil» RAe 4/8 1021 zur Modellbahnanlage «Kaeserberg» in Granges-Paccot bei Fribourg. Hier einige Bildimpressionen von diesem interessanten Anlass.



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Ein paar Impressionen vom HAG-Stand an der Nürnberger Spielwarenmesse



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(13. Februar 2011; Fotos © Nikolaj Chorfitzen)


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Sondermodell Re 6/6 11625 «Oensingen»



Die Lok soll im grünen Ablieferungszustand und in der aktuellen roten Ausführung mit Klimaanlage (siehe Bild oben) auf Initiative einer Interessentengruppe realisiert werden.


(2. Februar 2011; Foto © Oskar Günther)


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Schon eine gute Tradition...


...des initiativen
Alpnacher Shops ist die Lancierung von originellen Exklusivmodellen. Von der soeben in einer Auflage von nur 30 Stück erschienenen Re 410 im Cargo-Look sind kaum noch Exemplare erhältlich.

(Update 27. Januar 2011)


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Vorhang auf...

...für diese beiden Kreationen: Zum Jubiläum «50 Jahre RAe TEE II» hat das Team von HAG-Reisen zwei leicht unterschiedlich gestaltete TEE-Re 460 produzieren lassen, deren Auslieferung im Mai/Juni 2011 erfolgt ist. Die Auflage beträgt 50 bzw. 40 Stück.

Die Bilder zeigen Prototypen, die im
Saurer-Museum in Arbon anlässlich einer HAG-Reise «enthüllt» wurden. Die Serienmodelle weichen von diesen Mustern leicht ab.


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(Update 2.6.2011)


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Ein Besuch lohnte sich!


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Neben unzähligen anderen günstigen Angeboten waren am diesjährigen Fabrik-Weihnachtsverkauf in Mörschwil die beiden abgebildeten Sondermodelle «40 Jahre Re 4/4 II» ab Fr. 460.-- erhältlich (Katalognummern 16 507 in Grün und 16 508 in Rot, Auflage je nur 50 Stück mit Zertifikat). Rasches Zugreifen war vermutlich empfehlenswert. Wie gerüchteweise zu hören war, konnte HAG bei diesem Anlass einen Rekordumsatz verzeichnen.


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(Update 4.12.2010)


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Was passt zu den DB/BLS-Doppelstockwagen?



HAG hat ja kürzlich fünf speziell bedruckte Doppelstockwagen des dänischen Herstellers Hobby Trade ausgeliefert, deren Vorbilder von Dezember 2008 bis April 2009 mietweise auf der Berner S-Bahn-Linie 1 im Einsatz standen. In der Regel war diese Ersatzkomposition an jedem Zugsende mit einer der beiden BLS-Cargo-Loks 185 525 und 527 (gemietet von Angel Trains) bespannt, als Reserve dienten die 485 017 und 019.


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Wer die damalige Komposition auf seiner Anlage korrekt nachbilden will, braucht dafür zwei Loks von Roco. «Betriebsnummernmässig» voll passend sind nur das links abgebildete Modell der 185 525 (Roco Nr. 63809 für GL bzw. 69809 für WS) und anderseits das Schweiz-Sondermodell der 485 017 (Roco Nr. 63594.17 für GL bzw. 69594.17 für WS). Beide sind noch vereinzelt im Fachhandel erhältlich.


(Update 2.8.2010)


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HAG-Reise 2010



Der diesjährige Kundenausflug des Teams von
HAG-Reisen führte bei herrlichem Wetter ins Werk Altenrhein der Stadler Rail AG, wo in vorbildlich sauberen und hellen Hallen zahlreiche Schienenfahrzeuge in unterschiedlichen Konstruktionsstadien besichtigt werden konnten. Unser «Salonzug 1960» (Ersatz für den defekten RAe TEE II 1053) wurde von der Ae 6/6 Kantonslok 11425 «Genève» gezogen, und auch zwei doppelstöckige Postautos kamen zwischendurch für uns zum Einsatz.

Der ziemlich chaotische Männer-Auflauf im zweit- und drittletzten Bild wartet nicht etwa vor einem defekten WC, sondern vor einem Auto-Kofferraum auf die für die Reiseteilnehmer produzierten HAG-Sondermodelle...


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(5.6.2010)



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Für den verwöhnten HAG-Sammler...



...der schon alles hat, ist er ein «Muss»: Der gute alte HAG-Trafo Nr. 650 in einer einmaligen Sonderlackierung des Trafo-Sammler-Klubs «TRAFOSAKLU». Weltweit existieren davon nur gerade zehn Stück, die einzeln nummeriert sind. Die Kleinstserie ist ausverkauft.

(Update 16.5.2010)


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Kambly-Zug von HAG/Liliput



Gemäss einer Meldung bei Bahnorama Modelleisenbahnen soll der beim Vorbild soeben vorgestellte, attraktive Kambly-Werbezug der BLS in einer sinnvollen Zusammenarbeit von HAG und Liliput erscheinen!


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(22.3.2010, Grafik © Kambly)


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Aus der HAG-Vergangenheit: Die Morep-Schienentraktoren



Er ist ein echter Klassiker im HAG-Sortiment, der ab 1958 während rund 30 Jahren produzierte SBB-Schienentraktor Te III mit der erhaben angebrachten Betriebsnummer 101. In den Katalogen aufgeführt war die niedliche, aber robuste Rangierlok meist unter der Bestellnummer 131 (zusätzlich zeitweise auch 130 und 132). Zum Leidwesen wohl fast aller Märklin-Bahner war von HAG selber nie eine Wechselstrom-Ausführung erhältlich.

1989 übernahm die Firma Morep Modellbahnen in Lengnau/BE von HAG das Traktoren-Inventar und bot fortan auch WS-Loks sowie solche mit Faulhaber-Motoren an. Einen interessanten Farbtupfer bildeten aber nicht zuletzt rund ein halbes Dutzend Versionen von Privatbahnen und der PTT. Diese Fahrzeuge sind auch bei Sammlern (noch...) nicht allzu bekannt, weshalb ein paar davon hier kurz vorgestellt werden sollen. In der HAG-UNUM-Datenbank sind alle mit Katalognummern zwischen 130 und 140 aufgelistet. Über die Morep AG wurde übrigens im Februar 1999 der Konkurs eröffnet, doch waren einzelne Modelle bei der heute noch existierenden Nachfolgeunternehmung
MTR AG bis etwa 2007 erhältlich.

Unten abgebildet sind in der ersten Reihe je eine Morep-Ce 2/2 von OeBB und VHB, dann links die Ce 2/2 1 der Chemins de fer du Jura und rechts ein «TEE-Traktor» von MTR, in der dritten Reihe der SOB Te 31 und rechts die EBT-Ce 2/2 123, schliesslich der PTT-Traktor Nr. 3 und ein SBB-Modell im «Techno-Look».


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(Update 27.3.2010)

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Heute ist in Zürich die Güterverkehrs-Allianz «Xrail» unter Beteiligung von SBB Cargo gegründet worden. Es ist anzunehmen, dass HAG die zu diesem Anlass geschaffene Werbelok bald als Modell herausbringen wird.


(18.2.2010, Foto © E. Pieper)

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Einige Impressionen vom HAG-Stand an der Nürnberger Spielwarenmesse


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(10.2.2010, Fotos © Nikolaj Chorfitzen)

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HAG im «Cash TV»


Am 7. Februar 2010 hat das Wirtschaftsmagazin «Cash TV» auf SF Zwei einen Bericht über Modelleisenbahnen gesendet, in dem auch ausführlich über die Lage von HAG berichtet wurde. Der Beitrag kann hier betrachtet werden.


(8.2.2010)


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HAG-Neuheiten 2010


Der HAG-Neuheitenprospekt 2010 kann nun auf der HAG-Website heruntergeladen werden.


(Update 30.1.2010)

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Vom bunten Treiben der Börsianer-«Mafia»

Peter Zuberbühler ist den meisten von uns noch in bester Erinnerung als einer der beiden initiativen Köpfe, die seinerzeit die Ladenkette
Zuba-Tech in St. Gallen, Winterthur und Zürich sehr erfolgreich aufbauten und dort uns Modellbahnern in angenehmer Atmosphäre eine grosse Produktauswahl zu kundenfreundlichen Preisen anboten.

Seit einiger Zeit geniesst Herr Zuberbühler den «Ruhestand», doch trifft man ihn gelegentlich noch mit Ware, die aus seiner aktiven Zeit übrig geblieben ist, an einer der (zu) zahlreichen Schweizer
Modellbahnbörsen an. Seine Tische sind jeweils sofort von zahlreichen Interessenten umlagert - einerseits wegen der freundlichen und hilfsbereiten Wesensart von Peter Zuberbühler und seiner Partnerin, anderseits wegen der sensationell günstigen (HAG-)Preise.

Die schönen Umsätze Zuberbühlers wecken nun offenbar den Neid und die Missgunst bei jenen sattsam bekannten Schweizer Börsenhändlern, die seit Jahr und Tag mit griesgrämiger Miene lustlos hinter ihren Tischen hocken und versuchen, vergammelte Ware (oft schon seit einer halben Ewigkeit die gleiche!) zu überhöhten Preisen an den Mann zu bringen. Denn wie soeben im HAG-Forum berichtet worden ist, sollen gewisse «Börsianer» unter Boykottdrohungen Druck auf Börsenveranstalter ausgeübt haben, um Peter Zuberbühler von den Anlässen auszuschliessen.

So geht das natürlich nicht! In der Schweiz besteht eine soziale Marktwirtschaft, und boykottiert werden sollten sicher nicht erfolgreiche Verkäufer, sondern diejenigen ewiggestrigen Börsenheinis, denen die Modellbahnbörsen ihren schlechten Ruf und stetigen Niedergang zu «verdanken» haben. Ich werde jedenfalls die weitere Entwicklung aufmerksam verfolgen - und wenn nötig werden «Ross und Reiter» hier selbstverständlich auch genannt.


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(10.1.2010)

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Die ersten «Thurbo»-GTW 2/6...

...tauchen jetzt rechtzeitig vor Weihnachten bei den Fachhändlern auf. Ich habe mein bestelltes Exemplar zwar noch nicht, doch hat Christian Eymann freundlicherweise einen Zug für mich unter die Lupe genommen und berichtet folgendes:

- Entgegen dem Prototyp handelt es sich um die «Schweiz-Version» mit nur einem Stromabnehmer
- Die Bedruckung ist absolut lupenrein (sogar die kleinen Symbole auf den Türen)
- Die Farbtrennkanten sind sauber
- Das Dach ist sehr schön gestaltet (ähnlich wie beim Liliput-FLIRT)
- Bei der Abdeckung der Pfeife handelt es sich um ein geätztes Zurüstteil
- Auch die seitlichen Zugzielanzeigen sind nun beleuchtet
- Die Innenbeleuchtung ist schön und ohne Blaustich
- Der Original-GTW-Sound ist attraktiv, insbesondere beim Anfahren
- Dem Modell wird eine ausführliche Anleitung beigefügt
- Die neue Verpackung gefällt ebenfalls

Ein gewisses Verbesserungspotenzial sieht der Tester noch bei der Passgenauigkeit der Kopfform und der Türfenster (nur bei sehr genauer Betrachtung, im Anlagenbetrieb kaum sichtbar) sowie natürlich bei der oberen Partie des Frontfensters. Er hat ausserdem bei der Dachschürze einen leichten «Speckglanz» festgestellt und empfindet den Sound als zu laut. Insgesamt beurteilt Christian Eymann den Zug als gut gelungen und erkennt keine grösseren Mängel.

Na, dann freue ich mich auf meinen Zug!

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(Update 17.12.2009, Fotos © Christian Eymann)


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Erkennen Sie jemanden...

...auf dem kommenden Sondermodell von HAG-Reisen? Die in Blau oder Weiss bestellbare Lok wird voraussichtlich im Frühling 2010 erscheinen und zeigt auf den beiden nicht identischen Seitenwänden Teilnehmer/-innen der gediegenen und interessanten Ausflüge zu ausgesuchten Bahn-Sehenswürdigkeiten.


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(6.12.2009)



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Fabrik-Weihnachtsverkauf 2009


Ein grosser Erfolg war auch diesmal der inzwischen schon traditionelle HAG-Weihnachtsanlass in Mörschwil. Folgendes ist erwähnenswert:

- Erhältlich war die oben abgebildete, zweimotorige BLS-Ae 8/8 in einer interessanten Fantasielackierung (Nr. 24 019, Auflage nur 25 Stück)
- Bestellbar ist weiterhin ein attraktiv gestaltetes Sondermodell «65 Jahre HAG», siehe Skizze unten
- Es hatte sehr viele Schnäppchen-Angebote (vor allem recht günstige Analogloks in WS und GL)
- Bratwürste, Glühwein und Punsch waren wie immer empfehlenswert
- Ankündigung eines geplanten «Tages der offenen Tür» im Jahr 2010 (noch nicht sicher!)


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(Update 5.12.2009, 14:15 Uhr)



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Der «Reisslack»-Mythos

Nun wechselt sie also den Besitzer und kehrt nach langjährigem Aufenthalt auf der südlichen Erdhalbkugel möglicherweise in die Schweiz zurück: die kürzlich für den Rekordpreis von umgerechnet Fr. 3’789.-- auf Ebay versteigerte Re 4/4 II 11239 «Pink Salamander» im krakelierten Reisslack- oder Hammerschlag-Design (oben links, UNUM-Datenbank Nr. 212.03). Das Modell wurde etwa 1988 in pinkfarbiger und grüner Ausführung (untere Bilder) zusammen mit einigen Trafos bei HAG als Gag in einer Kleinstauflage von sechs Stück so lackiert, wobei die grünen Loks einen etwas feineren Riss aufweisen. Auch bei sonst gut informierten Sammlern waren die Dinger höchstens gerüchteweise bekannt, und man wusste eigentlich nur, dass mindestens eine der Loks in die USA gelangt sein musste (wo sie sich vermutlich immer noch befindet). Ein Trafo bildete jahrelang einen Bestandteil der HAG-Ausstellungsanlage, bis er dann eines Tages auf ungeklärte Weise verschwand.

(Update 29.11.2009, Fotos zVg)


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65 Jahre HAG

Kurz vor Ende dieses nicht speziell gefeierten Jubiläumsjahres ist soeben der oben abgebildete Habils-Sonderwagen mit unterschiedlich bedruckten Seitenwänden erschienen (Kat.-Nr. 74 040 / 74 041).

(31.10.2009)


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ABt-Steuerwagen ausgeliefert

Neben dem von der Arbeitsgemeinschaft AGRU/Aku exklusiv für das HAG-Forum entwickelten und perfekt zum Triebwagen BFe 4/4 1643 passenden ABt 1715 (oberstes Bild) sind auch zwei kleine Sonderserien mit den Beschriftungen der Epochen IV und V produziert worden (Mitte und unten), die auf die HAG-Triebwagen Kat.-Nrn. 152/153 und 154/155 abgestimmt sind. An den abgebildeten Modellen müssen lediglich noch die Scheibenwischer und Handläufe neben der Stirntür montiert werden.

Wer diese Wagen verpasst hat, sollte bei
Aku rechtzeitig sein Interesse für eine zukünftige Nachproduktion mit geänderten Betriebsnummern anmelden.


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(Update 18.10.2009)


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Neue HAG-Website


Die komplett überarbeite offizielle HAG-Website ist seit ein paar Tagen in Betrieb und macht einen erfrischenden und informativen Eindruck. Gratulation jedenfalls von meiner Seite und weiter so!

Man freut sich in Mörschwil sicher über Kundenfeedback im neuen Gästebuch und wird bei Gelegenheit gerne auch ein paar kleine Kinderkrankheiten beheben.

(21.7.2009)


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Ein besonders hartnäckiger Ricardo-Typ...



Auf der Auktionsplattform Ricardo war wochenlang ein Verkäufer mit dem Alias
Zezu aus dem ansonsten schönen Städtchen Thun (genauer aus dem Thuner Ortsteil Allmendingen) tätig, dessen HAG-Angebote offenbar nicht die gewünschten Preise erzielten. Er liess deshalb einen «lieben Verwandten» - natürlich ebenfalls aus Allmendingen... - mit dem Pseudonym hugo1939 mitbieten, der die Preise munter in die Höhe trieb.


Nachdem das Spielchen aufflog und Ricardo den Schummler aus dem Verkehr zog, tauchte er zunächst als
nialse auf, wurde aber Mitte Juli 2009 wieder gesperrt. Das neueste Pseudonym lautet jetzt sonja11071965. Und unter diesem Deckmäntelchen greifen Herr oder Frau Z. zu einem neuen Mittel, nämlich dem Fotoklau. Oder finden Sie das linke Bild aus einer aktuellen Ricardo-Auktion von «Sonja» nicht auffallend ähnlich wie dasjenige eines anderen Anbieters aus Ebay (rechts)...?


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(Update 20.7.2009, 13:45 Uhr)


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Nachträglich entdeckt...

...habe ich die Existenz dieses sympathischen, Anfang 2009 produzierten Einzelstücks. Bekanntlich ist HAG als vielleicht einziger bedeutender Hersteller noch in der Lage, flexibel auf solche Individualwünsche einzugehen.

(20.7.2009, Foto © HAG, publiziert mit freundlicher Genehmigung des Hochzeitspaars)

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Was ist denn das...?

Richtig - ein Sondermodell Re 460 «Camouflage» in Kleinstauflage, von dem wenige Exemplare in den freien Verkauf gelangten (Nr. 28 227, Fr. 799.--). Die Lok ist bereits ausverkauft!

(Update 25.7.2009, 16:00 Uhr)


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Er läuft!

Mit einem aus verschiedenen Serie- und Musterteilen zusammengestellten Prototypen des HAG-GTW 2/6 konnten Mitglieder des HAG-Forums heute auf der Anlage von Fritz Sommer in Mogelsberg (siehe Link weiter unten) Probefahrten unternehmen und das Modell begutachten. Folgendes kann berichtet werden:

  • Einwandfreie Laufeigenschaften auch in engen Radien und bei Oberleitungsbetrieb
  • Kein Taumeln oder Verkanten der Elemente während der Fahrt
  • Angenehm ruhiges Motorgeräusch
  • Leicht bläulicher Farbton der Innenbeleuchtung (stört eigentlich kaum)
  • Sitze mit einzeln aufgesetzten, verschiedenfarbigen Kopfpolstern
  • Stabile und dennoch fein wirkende Metallgehäuse
  • Detailliertes Dach mit geätzten Lüftergittern
  • Seitenwandbündig und passgenau eingesetzte Fenster
  • Decoder/Schnittstelle ohne Fahrzeugzerlegung durch Abnehmen eines Dachaufbaus leicht zugänglich
  • Recht servicefreundlicher, modularer Aufbau der Wagenkasten
  • Kupplungskinematik an den Fahrzeugenden

Gesamthaft gesehen macht der Triebzug einen sehr guten Eindruck. Nur die obere Partie der Frontscheibe vermag noch nicht ganz zu überzeugen und wird hoffentlich bei der definitiven Ausführung korrigiert.

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(Update 11.7.2009, Fotos © E. Pieper und B. Unholz)

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Seetal-Ae 6/6 ausgeliefert

Die HAG-Ae 6/6 11406 «Obwalden» vom Alpnacher Shop mit den seinerzeit für den Einsatz im Seetal jeweils mit Klebefolien angebrachten Warnstreifen ist einer kleinen Auflage von 30 Stück erschienen.

(30.6.2009, Foto © K. Doebeli) 

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Märklin-Fans kaufen HAG


Gut - der Titel mag etwas missverständlich sein. Aber tatsächlich hat sich der HELIS (Helvetischer Insider-Stammtisch) - eine lockere Vereinigung von eher «Märklin-lastigen» Modellbahnern - sein erstes Klubmodell nicht etwa vom grossen Göppinger Hersteller anfertigen lassen, sondern erfreulicherweise von HAG. Bei unserem Hoflieferanten ist es nämlich immer noch möglich, sich eine Kleinserie (in diesem Fall nur 16 Exemplare) quasi massschneidern zu lassen, und dies erst noch zu einem durchaus akzeptablen Preis.


Ich wünsche dem HELIS gute Fahrt mit seiner Lok.


(27.6.2009, Fotos © Rainer Lüssi)


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Ein GTW von HAG auf Probefahrt...


...auf der Anlage von Fritz Sommer in Mogelsberg ist in
diesem Beitrag des Westschweizer Fernsehens ungefähr ab der 13. Minute der Laufzeit zu sehen. Etwas später folgen Ausschnitte aus der Produktion in Mörschwil. Wir können also der baldigen Auslieferung wohl zuversichtlich entgegenfiebern.


(Update 2.8.2010)


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Impressionen von der HAG-Reise...


...ins SBB-Industriewerk Yverdon mit der Re 4/4 I 10034. Die im Zug verkauften, in sehr kleiner Auflage produzierten Sondermodelle mit Erinnerungsaufdruck dürften wohl bald zu gesuchten Raritäten werden. Weitere Bilder von diesem gelungenen Anlass finden Sie
hier.


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(Update 20.6.2009, 10:00 Uhr)


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Zinkpest am Seetal-Krokodil


Die Berichte, wonach eine bestimmte Produktionsserie der Märklin-De 6/6 (Kat.-Nr. 37521) von Zinkkorrosion am Untergestell betroffen ist, werden nun auch anhand von Fällen aus der Schweiz bestätigt. Nach den zurzeit vorliegenden Erkenntnissen handelt es sich wohl ausschliesslich um braune Modelle mit der Betriebsnummer 15303 aus dem Jahr 2002.


Gemäss einem noch nicht offiziell bestätigten Beitrag in einem deutschen Internetforum verlangt die Märklin-Reparaturabteilung nun aber offenbar allen Ernstes von den betroffenen Kunden die Übernahme der Reparaturkosten!


(Update 25.5.2009, 15:15 Uhr)


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Interessante alte Ae 6/6 bei Ebay


Kürzlich gab es bei Ebay ein spezielles und gut erhaltenes Modell aus den fünfziger Jahren zu sehen: Diese Ae 6/6 ist für das Dreileiter-Gleichstromsystem ausgelegt (also nicht für Märklin!) - erkennbar am liegenden Motor mit Permanentmagnet und an der Selendiode für den Fahrtrichtungswechsel (Fotos freundlicherweise vom Anbieter zur Verfügung gestellt). Es scheint sich um ein Original zu handeln, auch wenn mich persönlich die roten und blauen Kabellitzen etwas untypisch dünken.


(Update 10.8.2009, Fotos © «austriancollectibles»)


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Aus der HAG-Vergangenheit


Langjährige Besucher dieser Seite haben von den beiden hier abgebildeten Wagen auch schon gehört: Oben zu erkennen ist der immer noch einzige bekannte Vertreter einer vermutlich in den sechziger Jahren hergestellten Kleinserie von hellblauen H0-Modellen (ähnlich den Spur-0-Wagen, siehe Mikado Schweiz Edition, Seiten 211 und 215).


Unten sehen Sie ein Sondermodell von etwa 1965, nämlich den bekannten Zweitklasswagen Kat.-Nr. 400 in Blau/Crème statt im gewohnten Grün. Auch dabei handelt es sich um eine absolute Rarität, die meines Wissens noch nie auf einer Börse oder Auktion zu finden war.


Erstaunlich ist, dass beide Wagen in Deutschland landeten: Der Steuerwagen tauchte im September 2003 beim Auktionshaus Lösch auf und wurde dort von einem kompetenten deutschen Sammler erworben (siehe auch ganz weit unten auf dieser Seite), während der B schon vor langer Zeit zur Modellbauergruppe
PMW-Winnenden kam, in deren Obhut er sich hoffentlich immer noch befindet.


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(3.5.2009, Foto unten © G. Gebhardt)


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Gesucht wird...


...ein Besitzer des HAG-Modells der Re 460 036-7 mit aufgedrucktem Namen «Franches-Montagnes». Diese Ausführung wurde nämlich von HAG vor einigen Jahren angekündigt. Ob die Lok dann aber auch tatsächlich an den Handel ausgeliefert wurde, ist nicht klar.


Bitte kontaktieren Sie mich, wenn Sie die Existenz des Modells bestätigen und mir vielleicht sogar ein «Beweisbild» liefern können - vielen Dank!


(29.4.2009, Foto © «Heitersberg»)


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Kaeserberg - ein paar persönliche Eindrücke


Seit Anfang Februar 2009 ist sie nun also in Betrieb, die Modellbahnanlage «
Chemins de fer du Kaeserberg» (CFK) in Granges-Paccot bei Fribourg. In den Medien, in der Fachpresse und in Internetforen ist schon viel darüber berichtet worden - und dabei vernahm man so ziemlich alles von unkritischen Lobgesängen bis zu enttäuschten Verrissen. Da blieb mir natürlich kaum etwas anderes übrig, als das Werk persönlich zu besichtigen, zumal dort HAG-Fahrzeuge in grosser Zahl eingesetzt werden.


Hier also mein stichwortartiger Report vom Ostersamstag, 11. April 2009, eingeteilt in Positives, Negatives und Diskutables.


(11.4.2009)


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Die besten Tipps aus der Kundenzeitschrift «Rail Mail»



Von 1994 bis 2008 publizierte die Firma HAG Modelleisenbahnen AG einmal jährlich ihre hauseigene Zeitschrift «Rail Mail». Diese enthielt immer wieder nützliche Tipps, Kniffe und Verbesserungsvorschläge für den Umgang mit HAG-Produkten. Erwin Pieper hat
hier die besten davon gescannt und zugänglich gemacht - besten Dank für die Initiative!


(11.4.2009)


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Polizeilok kommt auch von HAG



Am 2. April 2009 wurde im Rollmaterial-Servicezentrum Herisau die SOB-Re 456 092-6 (bisher für «Tele Top» unterwegs) feierlich in ihrem neuen Kleid als Werbelok «
Polizeischule Ostschweiz»/«Pentorama Amriswil» getauft.


Unten zur Abwechslung auf dieser Seite ein Personenporträt von der Einweihungsfeier: Links der Amriswiler Stadtrat André Schlatter, in der Mitte der Projektinitiant und Leiter der Polizeischule Marcel Moser und rechts der Thurgauer Regierungsrat Claudius Graf-Schelling. Und natürlich auch auf dem Bild das erste HAG-Modell!


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(3.4.2009, 09:00 Uhr; Foto unten rechts © Website Polizeischule Ostschweiz)


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HAG-Katalogliste / Listing of HAG catalogs


Für alle, welche die offenbar etwas zu gut «versteckte» Seite nicht finden:
Hier ist meine bebilderte Liste aller HAG-Kataloge und -Neuheitenblätter seit 1945.


Click
here for my illustrated listing of all HAG catalogs and new items leaflets since 1945.


(Update 14.3.2009)


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Ein Zeitungsartikel...


...im «
St. Galler Tagblatt» vom 21. Februar 2009 wirkt unerfreulich. Denken Sie aber bitte daran, dass zwar in jedem Gerücht ein bisschen Wahrheit steckt, dass aber Totgesagte bekanntlich länger leben (was für HAG seit jeher in ganz besonderem Masse gilt). Ausserdem gibt es gewisse Kreise, die aus sehr eigennützigen Motiven ein Interesse an einer Insolvenz von HAG hätten, weil sie dann billig auf das Konkursinventar greifen und die Produktion anderswo wiederaufnehmen könnten.


(21.2.2009)


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Impressionen vom HAG-Stand in Nürnberg


Fotos von Richard Brode, Erwin Pieper und Nikolaj Chorfitzen

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(Update 10.2.2009)


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Buchtipp: Mikado Schweiz-Edition



Nun ist das gleichermassen mit Spannung und Skepsis erwartete Handbuch endlich erschienen. Es handelt sich um ein Bestimmungs- und Nachschlagewerk mit Marktpreisen für Spiel- und Modellbahnen in allen Spurweiten von schweizerischen Herstellern. Die vorliegende 1. Ausgabe umfasst Triebfahrzeuge, Personen- und Güterwagen aus den Jahren 1919 bis 1969.


Das Buch kann als eine Art Mittelding zwischen dem vergriffenen Klassiker «
Schweizerische Spielzeugeisenbahnen» von 1984 und einem Koll-Preiskatalog bezeichnet werden. Es enthält Modelle von längst verschwundenen und heute weitgehend in Vergessenheit geratenen Herstellern/Marken wie Car, Erno, Jibby, Junior, Milodor, Resal oder Spiewa - aber selbstverständlich auch die Produktionspalette von bekannten Namen wie BUCO, HAG, Lemaco, Roxy, Ruco oder Swisstoys.


Mein erster Eindruck ist positiv - es handelt sich hier um eine gewaltige Fleissarbeit! Diese verdient insbesondere deshalb Respekt, weil sie von einem ausländischen Herausgeberteam (natürlich mit einheimischem Support) erbracht worden ist. Einige erste Stichproben im HAG-Teil zeigen, dass überwiegend seriös recherchiert worden ist. Vor allem die aktuellen Fotos (auch vom Innenleben der Modelle) sind aussagekräftig und für den Sammler nützlich. Aber auch die eingestreuten Reproduktionen aus alten Katalogen und Dokumenten vermögen zu begeistern.


Daneben fallen einem allerdings auch einige offensichtliche Fehler auf, die bei einem etwas gründlicheren Lektorat/Korrektorat wohl leicht hätten vermieden werden können. Die in Euro angegebenen Sammlerpreis-Empfehlungen scheinen mir teilweise unrealistisch hoch. Und auch das Nummerierungssystem der Autoren ist nicht auf Anhieb durchschaubar. Zumindest für den HAG-Bereich erscheint es jedenfalls nicht als sinnvoll, eine neue Klassifizierung der Modelle parallel zu der seit Jahren vertrauten Einreihung gemäss UNUM-Datenbank (die ja auf den vom Hersteller vorgegebenen Katalognummern beruht) einzuführen.


Fazit: Trotz kleiner «Kinderkrankheiten», die bei einer weiteren Auflage sicher ausgemerzt werden können, ist dieses gewichtige Handbuch ein «Muss» für jeden, der sich für die Geschichte der Spielzeug- und Modelleisenbahnen aus der Schweiz interessiert.


Autoren U. Höschen und M. Buitelaar, 480 Seiten, ca. 1'400 Abbildungen, ISBN 3-936520-26-2, Preis Fr. 98.-- zuzüglich Versandkosten, in der Schweiz am bequemsten erhältlich beim
Amiba-Lokschuppen in Wetzikon.


(2.1.2009)


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«Der beschränkte Holzbock»...


...ist ein niedlicher Übername, den ich vom Ricardo-Verkäufer
One4you verliehen bekommen habe. Dieser versuchte wochenlang verzweifelt, die unten abgebildete HAG-Re 6/6 (Nr. 174.03) für den sagenhaften Startpreis von nicht weniger als Fr. 959.-- (Sofortkauf sogar Fr. 999.--!) einem nichtsahnenden Käufer anzudrehen. Der gute Mann meint offenbar, niemand kenne die aktuellen Marktpreise für das betreffende Modell (nämlich durchschnittlich Fr. 499.-- laut Datenbank von Roland Hausin, Fr. 552.-- gemäss UNUM-Datenbank). Nachdem selbst der damalige Ladenverkaufspreis «nur» Fr. 850.-- betrug, darf man wohl von einem Abzockversuch sprechen.


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Wer über das Ricardo-System eine entsprechende Frage an den Anbieter richtete, erhielt sehr rasch eine Antwort - wie zum Beispiel diese:


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Hallo Samuel König alias One4you: Dies ist eine der bekanntesten und meistbesuchten Modellbahn-Websites der Schweiz. Wer die Ehre hat, hier als Händler erwähnt zu werden, hat in der Regel ausgesorgt - positiv oder negativ...


PS. Offenbar aufgrund des grossen Aufsehens, das er mit seiner Auktion erregte, korrigierte unser «Preis-König» seine Erwartungen inzwischen nach unten und entfernte den Text über den «beschränkten Holzbock». Und siehe da: Nach dem Motto «Jeden Tag steht ein Dummer auf» ist ihm nun ein Ricardo-Mitglied aus dem Rheintal auf den Leim gegangen und hat für Fr. 899.-- einen Sofortkauf getätigt. Da kann man wirklich nur noch den Kopf schütteln!


(Update 9.1.2009)


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Der legendäre «Regent»-Güterwagen


Zum ersten und vermutlich letzten Mal sind hier alle drei Versionen des unter Sammlern wohl meistgesuchten HAG-H0-Güterwagens im Bild vereint: mit Bremserhaus, mit Plattform und ganz rechts die kurze Ausführung.


Es handelt sich um das einzige von HAG je für einen Kunden hergestellte zweiachsige Werbemodell. Die recht aufwändig gespritzten und bedruckten Wagen gingen etwa 1985 in einer unbekannten Kleinauflage (vermutlich 50 bis 100 Stück) an die «
Regent Beleuchtungskörper AG», die sie Geschäftspartnern und Mitarbeitern überreichte. Leider dürften nur wenige Exemplare überlebt haben - wie viele andere Werbegeschenke landeten wohl die meisten Wagen schliesslich im Abfall oder bestenfalls in Kinder-Spielzeugkisten. Anfragen bei der Firma sind zwecklos; falls dort überhaupt noch Wagen vorhanden sind, gibt man sie heute nicht mehr ab.


Besten Dank an meine Sammlerkollegen, die diese Fotos mit ihren Leihgaben ermöglicht haben!

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(12.10.2008)


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Nicht nur drei, sondern vier...


...Versionen des von Praliné für HAG hergestellten Lieferwagens Fiat 242 (Kat.-Nr. 505) habe es gegeben - dies jedenfalls meldet ein Sammlerkollege und aufmerksamer Besucher meiner Website.


Oben abgebildet sind in der Mitte die seltene dunkelgrüne Ausführung mit kleinem HAG-Signet, schwarzen Felgen und dreizeiligem Text (produziert um 1983), links ein etwas helleres Modell mit der gleichen Beschriftung, rechts schliesslich die häufigste hellgrüne Variante mit leicht grösserem Signet, nur noch zweizeiligem Text und hellgrauen Felgen von etwa 1986.


Neu hinzu kommt nun aber offenbar noch das unten in der Mitte gezeigte «Zwitter»-Modell mit folgenden Merkmalen: Gleicher Grünton der Karosserie und schwarze Felgen wie das linke Modell, jedoch bereits mit dem grösseren HAG-Signet und mit nur noch zweizeiligem Text bedruckt.


Eigentlich erstaunlich, dass dieses simple Auto, das sicher kein Verkaufsschlager war, durch Praliné offenbar nicht in einer einzigen grossen Serie hergestellt, sondern mit kleinen Modifikationen mehrfach aufgelegt wurde.


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(Update 11.7.2008, Foto unten © D. Blattmann)


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Eine der bisher schönsten...


...HAG-Reisen - zweifellos aber die gediegenste - führte am 14. Juni 2008 nach Le Bouveret am Genfersee, wo der
Swiss Vapeur Parc und eine Modellbahnbörse besucht werden konnten.


Hervorzuheben sind diesmal insbesondere die hevorragende Betreuung durch die Crew von René Bubendorf und die luxuriöse Atmosphäre in den Salonwagen des «
Prestige Continental Express» sowie das eigenartig-originelle HAG-Sondermodell, von dem wenige Exemplare voraussichtlich auch noch anlässlich der nächsten Weihnachtsverkaufstage in Mörschwil angeboten werden können.


(Update 15.6.2008, 13:00 Uhr)


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Zum dritten Mal...


...tauchte eines der legendären «FSS-Sets» auf einer Ricardo-Auktion auf. Wie dort vom Anbieter richtig beschrieben, wurden im Jahr 2006 von der Software-Unternehmung
Full Speed Systems genau 80 solche Zugpackungen ausschliesslich an gute Kunden und Geschäftspartner verschenkt.


Anlässlich einer Auktion vom 15. Juni 2008 erzielte ein identisches Set mit Fr. 3'404.-- (!) einen der höchsten je für ein HAG-Spur-H0-Objekt bezahlten Auktionspreise.


(Update 6.10.2008)


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Was stimmt da nicht?


Nach  langem Unterbruch habe ich hier kürzlich wieder einmal - wie in der Anfangszeit meiner Website - ein Quizbild eingestellt. Die Frage lautete, was an der oben fotografierten Komposition eher unüblich sei.


Bis zum Einsendeschluss Ende Mai 2008 sind von den folgenden ausgewiesenen HAG-Kennern völlig richtige Lösungen eingegangen (in chronologischer Reihenfolge):


Markus Engemann, Jean-Marc Cuche, Martin Schneider, Klauspeter Bächler, Christian Flury, Herbert Deinet, Dr. Wolfgang Handke und Michel Huber.


HAG hat tatsächlich nie einen Einheitswagen 2. Klasse in den Farben der Wohlen-Meisterschwanden-Bahn hergestellt, und ein solcher existierte auch beim Vorbild nicht. Beim abgebildeten Modell handelt es sich um eine Spezialanfertigung durch eine Veredelungswerkstätte für meinen langjährigen Sammlerkollegen René Brassel.


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(Update 31.5.2008)


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Wussten Sie schon, dass...


...die Firma HAG vor fast 20 Jahren ihr bisher erstes und einziges USA-Modell herstellte? Für eine Sonderausstellung anlässlich der Modellbautage 1988 im Verkehrshaus Luzern entstand als Gag diese «Rm 6/6» in den Farben der Bahngesellschaft AMTRAK.


Übrigens wären alle nötigen «Zutaten» (zum Beispiel die Decals von Microscale) auch heute noch erhältlich, um eine Replica-Sonderserie dieses originellen Modells aufleben zu lassen. Welcher Händler oder Sammler ergreift die Initiative...?


(18.5.2008)


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Wussten Sie schon, dass...


...es gealterte Modelle bei HAG schon vor bald 50 Jahren gab? In den Katalogen wurden einzelne Wagen als «geschwärzt» angeboten. Während die geschlossenen Güterwagen des Typs K3 (damalige Katalognummern 340 mit Plattform und 345 mit Bremserhaus) auch heute noch gelegentlich auf Börsen und Auktionen auftauchen und stets zu guten Preisen Abnehmer finden, sind geschwärzte Hochbordwagen L6 absolute Raritäten. Dank freundlicher Mithilfe von Sammlern kann ich Ihnen oben erstmals drei Exemplare mit Bremserhaus (Katalognummer 335) im Bild vorstellen.


(Update 13.5.2008)


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Oder wussten Sie auch, dass...


...im Jahre 1995 die Modellauto-Serie «HAG Autoline» im Massstab 1:43 lanciert wurde? Angekündigt wurden unter den Katalognummern 9050 - 9054 bzw. 9060 - 9064 je fünf verschieden lackierte Versionen des Porsche 911 Turbo mit bzw. ohne Heckspoiler sowie ein roter und ein gelber Ferrari 308 GTO 6 (Katalognummern 9000 und 9001). Tatsächlich ausgeliefert wurde dann meines Wissens nur das Ferrari-Modell 288 GTO, dieses aber in vier Farben (zusätzlich Nr. 9002 in Silber und Nr. 9003 in Schwarz).


Die Autos findet man ganz vereinzelt noch bei Fachhändlern (zum Beispiel Roundhouse in Zürich) oder zurzeit als «Set» zu einem inzwischen einigermassen realistischen Preis bei Ricardo (ursprünglich hatte der Anbieter ein Startgebot von Fr. 1'400.-- festgesetzt!).


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(Update 16.6.2008)


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BUCO by ALP



Stimmt - mit HAG hat dieser Beitrag eigentlich nichts zu tun... Aber einerseits widmen sich bekanntlich die wenigsten Modellbahner ausschliesslich einer einzigen Marke, und ausserdem waren BUCO und HAG in den 1950er Jahren zwar Konkurrenten, pflegten aber dennoch vereinzelt eine Zusammenarbeit.


Den oben abgebildeten, hübschen Kranwagen habe ich im
Amiba-Lokschuppen in Wetzikon entdeckt (Preis Fr. 49.90 inkl. Holzkistli). Es gibt davon nur 13 Stück mit einem in verschiedenen Farben lackierten Aufbau. Die Firma bietet unter der Marke «Amiba-Lokschuppen-Produktion» (eben ALP) diverse Artikel aus dem damaligen BUCO-Programm sowie neue Kreationen an, die aus Original-Einzelteilen und -Halbfabrikaten hergestellt werden.


Der nur nachmittags von Donnerstag bis Samstag geöffnete Laden ist übrigens ein erstaunliches kleines «Spielzeugmuseum», das aber persönlicher und weniger steril wirkt als beispielsweise die Galleria Baumgartner in Mendrisio.


(29.12.2007)


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Der «versuchte Selbstmord» und die HAG-Trafoschachtel...


Eine «lustige» neue Finte ist mir soeben bei Ebay begegnet: Diese HAG-Trafo-Schachtel wurde innert kurzer Zeit mehrmals vom gleichen Verkäufer «
catha018» bei Ebay angeboten. Nach Abschluss der zweiten Auktion erhielt ich als nicht erfolgreicher Bieter von ihm die folgende rührende und erschütternde Mitteilung:


Bonjour Monsieur, Je vien d'avoir un appel du meilleur enchérisseur pour cette boîte HAG, qui m'a annoncé une triste nouvelle: son fils a fait une tentative de suicide. C'est pour lui qu'il voulait cette boîte, et il n'en a plus besoin. Vous avez fait une offre pour 24 euros, merci de me dire si vous êtes toujours intéressé. Cordialement, C. Tharin


Also auf Deutsch zusammengefasst etwa: «Der erfolgreiche Bieter hat mir die traurige Nachricht übermittelt, dass sein Sohn einen Selbstmordversuch unternommen habe. Da er die Trafo-Schachtel somit nicht mehr braucht, frage ich Sie an, ob Sie sie für EUR 24,-- kaufen möchten.»


Das wollte ich in weiser Vorahnung nicht - und siehe da: Die Trafo-Box ist seit heute wieder bei Ebay eingestellt, und wer bietet auch diesmal munter mit? Sie haben es erraten: «albata079» (er nennt sich seit neuestem «
albatro073»), also der traurige Vater des versuchten Selbstmörders... Und von wem wohl stammen drei der vier positiven Bewertungen des bedauernswerten «albata079»? Richtig - von niemand anderem als «catha018» (mit richtigem Namen übrigens Claude Tharin, wohnhaft in Lausanne), denn die beiden scheinen ja eine ganz enge Zusammenarbeit zu pflegen.


Geht es eigentlich noch dreister und dümmer? Immerhin: Bei Ebay scheint man Hinweise auf solche Mätzchen inzwischen ernster zu nehmen als auch schon, und man erhält sogar Reaktionen, die etwas persönlicher und konkreter tönen als die früheren, nichtssagenden Standard-Mails:


Hallo Herr Unholz,
vielen Dank fuer Ihre Mitteilung. Sie haben uns darueber informiert, dass die beiden eBay-Mitglieder "catha018" und "albata079" gegen die Allgemeinen Geschaeftsbedingungen oder die Grundsaetze von eBay verstossen haben.

Gern gebe ich Ihnen hierzu weitere Informationen.

Mitglieder duerfen den Verlauf der Online-Auktion nicht durch die Abgabe von Geboten unter Verwendung eines weiteren Mitgliedskontos oder durch die gezielte Einschaltung eines Dritten manipulieren. Insbesondere ist es dem Anbieter waehrend der Angebotsdauer untersagt, selbst Gebote auf die von ihm eingestellten Angebote abzugeben.

Wir sind Ihrem Hinweis nachgegangen und haben tatsaechlich einen Verstoss festgestellt. Entsprechende Massnahmen haben wir daher eingeleitet.

Was wir konkret gegen einzelne Mitglieder unternehmen, duerfen wir Ihnen aus datenschutzrechtlichen Gruenden nicht mitteilen. Alle eBay-Mitglieder haben ein Recht darauf, dass wir diese Informationen nicht an Dritte weitergeben.

Seien Sie jedoch versichert: Da ein Verstoss gegen die Allgemeinen Geschaeftsbedingungen von eBay oder die eBay-Grundsaetze vorlag, haben wir das Mitglied verwarnt oder es sogar gaenzlich von der Nutzung des eBay-Marktplatzes ausgeschlossen.

Ich danke Ihnen, Herr Unholz, fuer Ihre aktive Mithilfe. Sie tragen damit erheblich dazu bei, dass faires und sicheres Handeln bei eBay moeglich ist.

Mit freundlichen Gruessen nach Winterthur

Katrin Clasner

eBay-Sicherheitsteam



(Update 15.4.2008)


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HAG-Exklusivreise «125 Jahre Gotthardbahn»


Hier einige Impressionen von der Fahrt nach Erstfeld am 8. September 2007. Auch HAG war dort mit einem Informationsstand vertreten, der durch Herrn und Frau Berner (assistiert durch Roger Gahler) charmant und kompetent betreut wurde. 

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(8.9.2007)


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Wussten Sie schon, dass...


...HAG im Jahre 1981 in einem Neuheitenprospekt neben der anschliessend verwirklichten Ae 4/7 in Spur N auch eine H0-Nachbildung der SNCF BB 4600 ex MIDI als «in Planung» vorstellte? Aus dem Projekt wurde offensichtlich nichts - hingegen hat Roco viel später unter der Artikelnummer 63648 ein solches Modell herausgebracht (rechts im Bild). Die Vorbildmaschinen verschwanden bereits um 1984 von der Bildfläche.


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(22.7.2007)


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HAG-Reise an den Gotthard mit dem RAe TEE II

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(Update 3.6.2007)


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Aus der HAG-Vergangenheit


Der heute nicht mehr lieferbare Wechselstrom-Transformer Nr. 650 ist wohl den meisten Besuchern ein Begriff, wurde er doch während mehr als 40 Jahren angeboten. Allerdings kennt man ihn fast nur im bläulichen Standardfarbton mit strukturierter Gehäuseoberfläche (linkes Bild). Hier zur Abwechslung einmal eine Aufnahme von seltenen Varianten, die ab etwa 1991 auch erhältlich waren. Wer kennt noch weitere Farben?

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(11.3.2007, Foto links © Zuba-Tech GmbH)


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Tipps für zukünftige Modellfälscher


Bei Ebay ist kürzlich wieder einmal ein roter Personenwagen (UNUM-Datenbank Nr. 400.02) aufgetaucht, der ziemlich merkwürdig aussah, aber trotzdem fleissig beboten wurde. Damit Sie als Käufer und vor allem Sammler nicht enttäuscht werden, zeige ich Ihnen anhand dieses beschädigten Exemplars aus meiner Schrottkiste, wie ein echtes Modell auszusehen hat:


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• Der Kunststoff ist rot durchgefärbt (also nicht bloss auf der Aussenseite mit roter Farbe gespritzt)
• Somit müssen auch die Seiteninnenwände und der ganze Boden rot sein
• Das Rot weist einen leicht «speckigen» Glanz auf, matte bzw. hochglänzende Farbe ist ein Fälschungsmerkmal
• Das Gelb der erhabenen Anschriften ist relativ dünn und präzise aufgetragen
• Abgegriffene gelbe Farbe ist deshalb eher ein Echtheitsmerkmal als dick nachgemalte Farbe
• Diese Wagenserie hatte niemals irgendeine Inneneinrichtung
• Die Einstiegstüren müssen silbern (und keinesfalls golden oder bronzefarbig!) sein
• Die Trennkanten der silbernen und der roten Farbe verlaufen immer scharf an den beim Muster erkennbaren Stellen
• Die Griffstangen neben den Türen wurden nicht mit gelber Farbe nachgezogen
• Die Drehgestelle waren an diesem Modell immer schwarz, nie hellgrau


(13.1.2007)


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Ein nützliches Zurüstteil...


...das jeden BDe 4/4 von HAG optisch aufwertet, ist dieses Riffelblech-Set von
FRIHO:


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Nach Entfernung aus der Ätzplatte und nach problemloser Feilarbeit lassen sich die insgesamt acht Riffelbleche leicht mit einem kleinen Tropfen Sekundenkleber-Gel an den Fronten bzw. unter den Einstiegstüren befestigen. Den Preis von Fr. 19.-- ist das Set meines Erachtens wert.


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(1.4.2006)


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Aus der HAG-Vergangenheit: die Trichterkupplung


In meiner beliebten Serie stelle ich Ihnen heute dieses unscheinbare Ding vor, das in den fünfziger und frühen sechziger Jahren HAG-Gleichstromloks sowie den Steuerwagen Kat.-Nr. 421 zierte:


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Diese Kupplung war mit der traditionellen Hakenkupplung von Fleischmann einigermassen kompatibel und dürfte bis ca. 1968 verwendet worden sein. Im obigen Bild ist sie an einer Re 4/4 II (Kat.-Nr. 161) zu sehen.


(6.12.2005, Foto © «esoxli»)


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Und doch ein Sechser im Lotto...!


Wenn Sie auf dieser Seite etwas nach unten scrollen, finden Sie einen Beitrag über eine sehr seltene Variante der BLS-Re 4/4. Einen meiner langjährigen Homepage-Besucher befiel offenbar bei der Lektüre zunächst ein etwas ungläubiges Staunen, dann erinnerte er sich an einen durchaus preisgünstigen Kauf, den er vor etlichen Jahren in Zug getätigt hatte... - und siehe da: gleich drei unterschiedliche Exemplare von diesen Loks schlummerten zu seiner freudigen Überraschung in der eigenen «Schatztruhe»!


Hier also - zum ersten Mal im Internet abgebildet - die drei in den siebziger Jahren von der
Modellbahn-Boutique in Luzern angebotenen Betriebsnummern der Re 4/4 Bern - Neuchâtel (180), Gürbetal - Bern - Schwarzenburg (178) und Spiez - Erlenbach - Zweisimmen (177) mit silbrigem Dach, erhabenen Zierleisten und Düsengittern ohne Horizontalrippe sowie ohne Wappen - nicht identisch mit den von HAG selber viele Jahre später produzierten Modellen mit aufgedruckten Zierleisten und Wappen!


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(24.10.2005)



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Zwar kein Sechser im Lotto...


...aber wenn Sie auf einer Börse oder in Ihrer Sammlung eine solche BLS-Lok finden, dann haben Sie immerhin ein bisschen Glück gehabt:


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Auf den ersten Blick sieht sie ganz gewöhnlich aus, speziell ist aber die aufgedruckte Betriebsnummer 170. Auch die silberne Schrift «BLS» und die kleine gelbe Lokbezeichnung sind in Siebdruck ausgeführt. Das Modell stammt aus den siebziger Jahren und war damals ausschliesslich in der Modellbahn-Boutique in Luzern erhältlich. Im Auftrag dieses Fachhändlers wurde die Reliefbeschriftung «BLS 261» auf den rohen Gehäusen abgeschliffen und diese anschliessend wie üblich bei HAG braun/silbern gespritzt. Anschliessend liess die Modellbahn-Boutique die Siebdruckbeschriftung auftragen. Ausser der gezeigten Betriebsnummer waren noch die 177, 178, 179 und 180 erhältlich - insgesamt gab es nur etwa 40 - 50 Stück in dieser Ausführung. Eine nachträgliche Neuauflage oder Fälschungen des Modells sind so gut wie ausgeschlossen, da HAG die Gehäuseform schon vor langer Zeit gründlich überarbeitet hat. In der UNUM-Datenbank ist die Lok nicht gesondert aufgeführt, aber immerhin im Datensatz 180.01 erwähnt. Die Angabe eines Sammlerwertes ist nicht möglich, da meines Wissens bisher erst ein einziges Mal ein Exemplar bei Ebay aufgetaucht ist.


(13.8.2005)


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Aus der HAG-Vergangenheit: der «entgleisungssichere» Schleifer


Man trifft das Modell zwar nur noch selten auf Börsen und Auktionen an, aber vielleicht ist es Ihnen trotzdem schon einmal begegnet: Die erste Lieferung der Ae 6/6 11403 von 1962 für Wechselstrom (mit feststehender Pufferbohle) wies einen ganz eigentümlichen Mittelschleifer auf. Dieser war einseitig am Antriebsdrehgestell angeschraubt und glich entfernt den Stangenstromabnehmern von alten Trams oder den Ruten beim Trolleybus.

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Die Gründe für die Wahl dieser Konstruktion sind heute nicht mehr eruierbar - vielleicht wollte HAG von Märklin-Patenten oder -Lieferungen unabhängig werden oder ganz einfach mit einer Eigenentwicklung hervortreten. Vermutlich bewährte sich das Ding aber nicht sonderlich, denn ausser an der erwähnten Ae 6/6 trifft man es nirgends an. Immerhin haben meine Testfahrten auf Märklin-K-Gleis ergeben, dass die Lok weniger schlecht als erwartet läuft. Entgleisungen infolge des irgendwo in einer Weiche verkeilten Schleifers waren also wohl relativ häufig, aber nicht gerade an der Tagesordnung - vor allem bei «vorausfahrendem» Schleifer.


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(30.4.2005)


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Blaue Modelle aus den sechziger Jahren?


Immer wieder hört man, HAG habe in den sechziger Jahren in kleiner Auflage (hell-)blaue SBB-Modelle hergestellt. Sicher ist jedenfalls, dass sich im Bestand der deutschen Modellbauergruppe
PMW-Winnenden eine Re 4/4 II (Kat.-Nr. 160/161) und ein paar dazu passende Personenwagen in Blau/Crème (aber nicht etwa mit BLS-Beschriftung) befinden, die von älteren PMW-Mitgliedern klar als «echt HAG» bezeichnet werden. Auch unbestreitbar ist, dass beim Auktionshaus Lösch im September 2003 ein hellblauer Steuerwagen 421 zur Versteigerung kam, der zumindest auf dem folgenden Bild (unten links) ziemlich vertrauenerweckend aussieht.

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Nie ganz verstummt ist ferner das Gerücht, es sei einmal eine blaue Ae 4/7 produziert worden. Und schliesslich darf nicht vergessen werden, dass «inoffizielle» blaue Fahrzeuge bei HAG durchaus eine gewisse Tradition haben, gab es solche doch schon im Spur-0-Angebot.


Es wird langsam Zeit, dieser Sache auf den Grund zu gehen, und das Internet scheint dafür die richtige Plattform. Ich selber habe keine blauen Modelle (ehrlich!), kann also nicht weiterhelfen. Ich lade aber alle Sammler oder Leute, die jemanden kennen, auf dessen Anlage so ein Ding seit Jahren herumkurvt, ein, ihr Wissen an die HAG-Sammlergemeinde weiterzugeben. Eine Foto oder zumindest eine genaue Beschreibung des Objekts wäre natürlich nützlich. Mitteilungen (auch anonym) werden gerne per E-Mail oder an meine Postadresse in Winterthur entgegen genommen. Ich bin gespannt, ob wir alle bald mehr wissen.


Nachtrag vom 18. August 2004 - das fängt ja gut an! Es ist fast unglaublich, wie perfekt der Kontakt unter den HAG-Freunden funktioniert, denn schon heute hat sich niemand geringerer als der Ersteigerer des oben abgebildeten Steuerwagens mit mir in Verbindung gesetzt! Ich darf bereits jetzt verraten, dass sich erstens das Modell bei einem Kenner befindet und zweitens dass seine erste Beschreibung auf ein Original-HAG-Produkt schliessen lässt. Somit dürfte gesichert sein, dass wir da nicht irgendeinem Gespenst nachjagen, sondern dass es tatsächlich blaue H0-Modelle gegeben hat. Weitere Rückmeldungen sind jetzt erst recht willkommen!


English summary: I am looking for information regarding HO models of SBB rolling stock in blue livery possibly produced by HAG in the sixties. If you have such a model in your collection or are acquainted with someone who knows more about this topic, please either contact me by e-mail or send me a letter to my postal address at Winterthur/Switzerland. Thank you!


(Update 18.8.2004)


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No «muzzle» forced upon Mr. Unholz!


Victory for the freedom of speech: Towards the end of August 2003, the Swiss model railway dealer
Heinz Dubler and his wife Alice (who have in the meantime become very well-known among Ebay users and HAG collectors) tried to obtain a Court ruling aimed at forcing me to purge all accounts of their interesting business activities on my website. By decision of November 18, 2003, the President of the Cantonal Court of Outer-Appenzell has now given this unfounded plea a clear brush-off by flatly refusing to even examine the case.


(Update 16.3.2006)


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Der «Goldküstenexpress-Krimi» - eine ungewöhnliche Geschichte...


Am Morgen des 28. Oktober 2001 bot der Händler Jean-Paul Curchod, Chemin de Publoz, 1070 Puidoux/VD, an der Oltner Börse einen aus Einzelteilen verschiedener Herkunft bestehenden «Goldküstenexpress» (Kat.-Nr. 170.01) für Fr. 1'000.-- an. Das betreffende Modell wies zahlreiche auffällige Merkmale auf (Drehgestelle und Wagenböden in unterschiedlichen Farbtönen, Standardkupplungen anstelle der üblichen Haken-/Ösen-Kupplungen, Faltenbalg-Attrappen, Gleichstromachsen, Stromabnehmer Typ 3 anstatt Typ 2, eigenartige elektrische Verbindungsstecker, Antrieb im Mittel- statt in einem der beiden Steuerwagen usw.). Die Originalverpackung fehlte, das Modell lag in einem Plastikbehälter.


Monsieur Curchod arbeitet augenscheinlich eng zusammen mit den Börsenhändlern André Gysler, Route du Signal 47, 1091 Grandvaux/VD, und Nicolas Chiriacescu, «le TGV», rue Saint-Martin 28, 1005 Lausanne.


In einem diesbezüglichen Schreiben an mich vom 15. November 2001 legt der Anwalt der drei Herren im wesentlichen Wert auf die folgenden Feststellungen: Es sei normal, dass an Börsen Material angeboten werde, welches gewisse Alters- und Gebrauchsspuren aufweise. Da es heute sehr schwierig sei, einen «Goldküstenexpress» in perfektem Originalzustand zu finden, müsse man es jedenfalls als üblich bezeichnen, dass einzelne oder mehrere Teile verändert oder ersetzt würden. Das oben erwähnte Modell weise unübersehbare Farbdifferenzen an den Drehgestellen eines Wagens auf. Der unpassende Stromabnehmer lasse sich dadurch erklären, dass HAG verschiedene Varianten des «Goldküstenexpress» hergestellt habe. Immerhin verfüge das betreffende Modell unbestreitbar über echte Gehäuse, was als entscheidendes Kriterium für die Bestimmung des Wertes des Objektes zu betrachten sei.


André Gysler seinerseits lässt mich in einem Fax vom 28. November 2001 wissen, er sei seit 25 Jahren Eisenbahnsammler und werde in allen einschlägigen Kreisen als seriöser Kenner der Märklin-, HAG- und BUCO-Eisenbahnen geschätzt. Na ja, werter Herr Gysler, aber gerade in diesem Falle wäre es doch Ihre vornehmste Pflicht, dagegen einzuschreiten, dass Ihre beiden Kollegen ein Modell mit den oben beschriebenen Eigentümlichkeiten als «Originalprodukt» anbieten - oder etwa nicht?


«Finderlohn» von Fr. 500.-- für das Aufspüren dieses Modells!


In seinem Fax vom 28. November 2001 teilt mir Monsieur Gysler auch noch mit, es seien zurzeit drei Interessenten vorhanden, welche das betreffende Modell in voller Kenntnis seines verbastelten Zustandes kaufen wollten.


Um in dieser Angelegenheit ein für allemal Klarheit zu schaffen, offeriere ich hiermit dem zukünftigen Käufer oder jedem gutgläubigen Dritten, der mir das oben beschriebene Vehikel (kein anderes!) für eine gründliche Untersuchung durch ein renommiertes HAG-Expertenteam rechtmässig leihweise für einige Tage zur Verfügung stellt, eine Belohnung von Fr. 500.-- (bar auf die Hand). Einzige Bedingung ist dabei, dass sich das Streitobjekt noch genau im gleichen Zustand wie am 28. Oktober 2001 befindet. Dieser «Finderlohn» wird nur einmal und wie erwähnt nur einem berechtigten Besitzer ausbezahlt.


Fortsetzung folgt!


(Update 29.11.2001)


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Motor Typ 66 / Typ 88


Aufgrund von Fragen auf der «Märklin Mailing List» (MML) zeige ich Ihnen hier einige Skizzen und Fotos, die zur Unterscheidung der beiden Haupttypen von HAG-Motoren dienen können. Abgebildet ist ferner das «Zwischenmodell 87». Zuunterst sehen Sie schliesslich eine Aufnahme des abweichenden Motors der alten Triebwagen (Katalognummern 150, 190, 250, 252 und 260).


Due to some recent questions on the «Marklin Mailing List» (MML), here are a couple of sketches and pictures which should enable you to observe the visible differences between the two main types of HAG motors. A further image shows the «intermediate» motor which was used in the year 1987 in some Re 4/4 and Re 6/6. Finally, I have included a photograph of the motor of the «first generation» of railcars (models # 150, 190, 250, 252, 260).


mot88skizze1Mot88Skizze2

mot88foto1mot88foto2


The images above all show the «Motor Typ 88»


Re 4/4 and Re 6/6 units produced around 1987 may be equipped with an «intermediate» motor which has the older flat collector rotor but the newer ball bearings and is built into a housing similar to the one shown above. The following picture shows it along with the warning notice provided by HAG with locos featuring this motor. The arrow points to the ball bearings.


spezmotfoto



...and this is a typical example of the «Motor Typ 66»:


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...whereas the final picture shows the unique motor style of the «alte Triebwagen»:


motbdefoto